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Der Schlussstrich – Das Fujitsu PI3660 – das trnd-Projekt

by on Jan.26, 2010, under Fujitsu Siemens PI3660, trnd-Projekte

Lange schon angekündigt, möchte ich jetzt endlich ein endgültiges Fazit zum PI3660 los werden.

Gehäuse

Das Gehäuse wirkt solide verarbeitet. Am Bildschirmrand macht sich allerdings ein leichtes Knarzen bemerkbar. Wer hochwertigere Geräte kennt, der merkt dem PI3660 sofort an, dass es sich um ein Gerät der Consumer-Klasse handelt, welches aber wie man zugeben muss für diese Klasse ziemlich gut verarbeitet ist.

Ein Streitpunkt ist definitiv die Gehäuseoberseite (Displayrückseite) und die innere Oberfläche (Tastaturbereich).

Angefangen bei der Gehäuseoberseite mit Klavierlackoptik und eingelegtem Logo-Teil, welche wie viele Mittester berichtet haben, auch nicht wirklich kratzresistent ist, schaut zwar gut aus aber man hat immer sofort die Fingerabdrücke auf dem Gehäusedeckel. Was die Fingerabdrücke angeht, so reiht sich auch die innere Oberfläche sofort freudig ein. Auch hier „glänzt“ das Gehäuse mit Intarsien, welche zwar schmücken und somit bestimmt in ein Wohnzimmer oder dgl. gut rein passen, meiner Meinung aber unnötige Geldverschwendung sind/waren.

Der Power-Button … BOA … ganz ehrlich … what for?

Auffällig ist, dass sich an der linken Displayseite nach ca. 1,5 Monaten das Gehäuse anscheinend „verzogen“ hat. Wenn man bei geöffnetem Deckel das Gehäuse dort anfasst, kann man es fast 1mm zusammendrücken.

Auffällig ist auch, dass man sich teilweise beim Tippen die linke Ecke des Gehäuses in den Arm drückt. Sicherlich nicht immer, aber es kommt deutlich öfter vor, wenn man das PI3660 im Vergleich zu normalen Tastaturen oder aber anderen Notebooks sieht.

  • Abmessungen: 44,2cm x 29,3cm x 4,5cm (BxLxH)
  • Gewicht (mit Akku und mit Schutzfolie): 3445g
  • Gewicht (ohne Akku und mit Schutzfolie): 3111g

Signalisierungen

An Signalleuchten gibt es nicht viele! Lediglich

  • Beleuchteten Power-Button
  • Drei blaue LEDs an der Gehäusefront

Der beleuchtete Power-Button gehört für mich in die Sparte … Geldverschwendung. Eine einfache Lösung hätte es auch getan und, wie schon geschrieben … ich sehe es als Geldverschwendung an. Das Geld wäre woanders besser eingesetzt gewesen.

Die drei LEDs sind für folgende Signalisierungen da:

  • Geräteaktivität
  • Akkuladestatus (rot/blau blinkend/blau)
  • WiFi-Status

Das war es schon an optischen Signalisierungen nach aussen hin! Keine LED für eine Festplattenaktivität, keine LED für BlueTooth, keine für die Touchpad-Aktivität (Touchpad aktiviert oder deaktiviert). Ausserdem fällt auf, dass die Position der drei blauen LEDs ungünstig gewählt ist. Wenn man mit dem Notebook arbeitet, hat man keinen Blick auf die LEDs und somit sind sie meiner Meinung nach relativ unsinnig.

Sehr auffällig ist auch die Helligkeit … eine der blauen LEDs reicht aus, um sich in einem stockfinstren Raum zurechtzufinden. Wenn man jetzt auch noch Filme schauen möchte, muss man sich immer irgendwas suchen, womit man die LEDs abdecken kann, weil sie sonst unweigerlich den Filmgenuss stören.

Anschlüsse

Meiner Meinung nach, hätte hier das Geld, welches z.B. in die Intarsien und die tollen Oberflächen gesteckt wurde, eine bessere Verwendung gefunden. Um noch einmal kurz aufzulisten, wovon ich spreche:

  • 2x USB
  • 1x eSATA / 1x USB (Kombiport)
  • 1x HDMI
  • 1x ExpressCard
  • 1x VGA
  • 1x LAN
  • 1x SD-Kartenslot
  • Lautsprecher / Line-Out
  • Line-In
  • Mic
  • Stromversorgung

Fangen wir bei den USB-Ports an … für ein Gerät, welches ein Desktop-Ersatz sein soll, eindeutig zu wenige USB-Ports. Der Multiport gekoppelt mit eSATA ist was tolles, aber zweckmäßig? Nein!

HDMI und eSATA/USB-Multiport sind unterhalb vom ExpressCard-Slot platziert und wenn hier entsprechende Kabel oder Erweiterungskarten eingesteckt werden, bedeutet dies, dass die anderen Ports, bzw. der Slot unbrauchbar werden.

Sehr schön ist natürlich, dass ein HDMI- UND VGA-Port vorhanden sind. Dagegen ein wenig problematisch sehe ich persönlich die Anbringung der 3,5mm-Klinkenanschlüsse für Lautsprecher, Line-In und Mic an der Gehäusefront, da hier eingesteckte Stecker sehr schnell im Weg sein können.

Was den SD-Card-Slot angeht … dieser ist an der Front untergebracht. Heutzutage findet man einen solchen Steckplatz für eine SD-Karte in so ziemlich jedem Notebook. Was mich sehr erschrocken hat, die SD-Karte wird nicht vollständig versenkt. Sie steht ca. 5mm über, obwohl sie eingesteckt ist. In meinen Augen ist dies ein absolutes NoGo! Gerade, wenn man die Größe dieses Gerätes betrachtet, nein da gab es diese fehlenden 5mm nicht mehr im Innenraum, um die SD-Karte komplett zu versenken.

Ein wenig unschön fällt die Positionierung des Anschlusses für die Stromversorgung auf. Äusserst häufig war mir der eingesteckte Stecker im Weg, wenn ich das Gerät gedreht und gewendet habe. Warum hier heutzutage auf altbewährtes nicht zurück gegriffen wird, ist mir persönlich einfach unverständlich. Warum nicht an der Gehäuserückseite diese Buchse anlegen?

Display

Bei meinem ersten Blick auf das Display komme ich mir jedes Mal wieder so vor, als würde ich vor einem Spiegel stehen. Was soll man dazu sagen? Es ist groß, von den Farben her brilliant (wie alle Glare-Displays), neigt allerdings zu „Überstrahlung“ in hellen Bereichen und zum „Absaufen“ in dunklen Bereichen. Ausserdem fällt auf, dass bei dunklen Hintergründen (z.B.: Filme mit schwarzem Streifen oben und unten) am unteren Bildrand ein sehr heller Streifen zu sehen ist.

Weiterhin fällt auf, dass das gesamte Display beim Tippen leicht hin und her schwankt. Dies ist sicherlich einen gewissen Teil auf die beträchtliche Größe des Displays zurückzuführen, bedeutet aber leider, dass das Notebook gerade für längere konzentrationsreiche Arbeit absolut ungeeignet ist.

Verbaute WebCam:

Viele haben die Qualität und Auflösung der WebCam bemängelt. Mir persönlich ist dies nicht aufgefallen, weil ich sie halt als das nutzen würde (wenn überhaupt) wofür sie gemacht wurde. Als einfache WebCam! Damit möchte man ermöglichen jemand anderem Einblicke zu ermöglichen, sei es über einen Messenger oder einfach zum aufnehmen von Videos für das eigene Blog. Dafür reicht diese WebCam ohne Weiteres. Wer will schon mit einem Notebook HD-Filme drehen?

Verbautes Microphon

Dieses habe ich hier und da mal testen können und für einen normalen Gebrauch reicht es vollkommen aus. Die Aufnahme-Qualität (auf eine normale Arbeitsposition vor dem Notebook bezogen) ist besser als ich gedacht hätte, wenn nicht sogar als überragend einzuordnen. Sowie man sich aber ein wenig weiter vom Gerät weg bewegt schwindet die Empfindlichkeit aber sehr schnell, was den Vorteil hat, dass Umgebungsgeräusche nicht so stark aufgenommen, bzw. an den Gesprächspartner übermittelt werden.

Tastatur

Die Tastatur ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Man hat das Gefühl, sie wäre extrem klapprig, was aber nach einer kleinen Eingewöhnungsphase nicht mehr so wahrgenommen wird. Viel störender empfinde ich persönlich, dass z.B. die FN-Taste gedrückt werden muss, um die „Druck“-Taste betätigen zu können. Allgemein ist die Tastenpositionierung vom normalen Quertz-Bereich einmal abgesehen ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Touchpad

Das Touchpad ist ein Problemkind des Amilo PI3660. Es geht direkt in das Gehäuse über und die Übergänge von den Touchpad-Tasten zum Touchpad hin ist sehr scharfkantig. Zu Anfang war das Touchpad überhaupt nicht benutzbar, man konnt einfach nicht damit arbeiten. Der Mauscursor sprang ziemlich unkontrolliert und teilweise ohne erkennbaren Grund auf dem Desktop herrum.

Eine Anfrage beim Support von Fujitsu-Siemens ergab zum Schluss, dass ich doch bitte das Gerät zur Kontrolle einschicken solle. Mir wurde zuvor lediglich die Frage gestellt, ob ich im Treiber die Empfindlichkeit einstellen könnte, was ich verneint habe. WIE AUCH, wenn kein Synaptics-Treiber installiert ist?
Der Kundendienst war nicht in der Lage

  1. mir mitzuteilen, dass es einen separaten Treiber gibt
  2. wo ich diesen Treiber bekomme
  3. dass ich damit ggf. eine Problemminderung, bzw. eine Problembeseitigung erzielen könnte.

Der nächste Witz besteht darin, dass man weder auf der Seite von Fujitsu einen Treiber, oder gar einen Hinweis auf einen Treiber findet, noch auf der „mitgelieferten“ Treiber DVD.

„Mitgeliefert“ bedeutet in diesem Fall ein „DVD-Image“ auf dem Rechner, welches man brennen soll, um dann eine Treiber-DVD zur Verfügung zu haben. Kurz zusammengefasst … ich habe mich ziemlich verarscht gefühlt!

Wenn man in diesem DVD-Image ein wenig stöbert, findet man dann irgendwo einen Ordner mit Synaptics-Treibern und mit ein wenig Glück findet man auch einen der wohl zum Notebook passt und wenn man diesen Installiert, kann man die Empfindlichkeiten (+ zusätzlicher äusserst gute Möglichkeiten) für das Touchpad konfigurieren.

Die Nutzung des Touchpads ist danach nicht mehr ganz so schlimm, man kann dann einigermassen damit arbeiten, aber 100%ig sauber ist das Ganze nicht. Irgendwas ist am Touchpad nicht sauber, hin und wieder kommt es vor, dass der Mauscursor trotzdem wild auf dem Bildschirm hin und her springt, obwohl man den Finger ganz ruhig und ohne Unterbrechungen auf dem Pad bewegt.

Sehr störend ist auch, dass ein nur äusserst schwer merklicher Übergang zwischen Touchpad und Gehäuse vorhanden ist. Mir ist es mehrfach passiert, dass ich den Finger auf dem Touchpad bewegt habe, sich aber auf dem Bildschirm nichts getan hat. Grund: Der Finger befand sich schon längst nicht mehr auf dem Touchpad.

Netzteil

Das Netzteil ist im Gegensatz, zu vielen heutzutage verwendeten angenehm groß und mit gerade mal 288g bewegt es sich meiner Meinung nach schon fast in der Unterklasse, ist also eher als leicht zu beschreiben. Positiv fällt auf, dass hier auf eine besondere Abwandlung des Kaltgerätesteckers (MickeyMouse-Stecker) verzichtet wurde, wie er allzu üblich geworden ist bei Notebooknetzteilen und auch kein Kaltgerätestecker, wie von Computern gewohnt Verwendung findet, sondern ein handelsüblicher zweipol Eurostecker, wie man ihn vom guten alten Elektrorasierer kennt.

Das Netzteil schluckt 360W bei 240V und 1,5A

Notebookseitig liefert es 90W bei 20V und 4,5A

Die Netzteil-Temperatur (Oberfläche mit Infrarot-Thermometer gemessen) unter voller Prozessor- und Ladelast betrug nach 30 Minuten 45,6 °C, was meiner Meinung nach ein guter Wert ist. Ich habe das Netzteil nie beim anfassen als extrem warm empfunden.

  • Abmessungen: 5,7cm x 13,3cm x 3,0cm (BxLxH)
  • Gewicht (ohne Niedervoltkabel / ohne 220V-Kabel): 228g
  • Gewicht (mit Niedervoltkabel / ohne 220V-Kabel): 384g

Akku

Der Akku liefert laut Beschriftung 11,1 V und 4,8 Ah, bzw. 54 Wh. Wie gewohnt, werden Li-Ion-Zellen verwendet.

Für die Größe des Notebooks ist dieser eher klein und mit 334g auch eher ein Leichtgewicht. Sehr positiv fällt auf, dass das Notebook auch einen festen Stand hat, wenn der Akku sich mal nicht im Gerät befindet. Der Akku hat somit keine tragende Funktion im Gehäuse und sämtliche Standfüße befinden sich fest am Gehäuse und nicht am Akku!

Laufzeitübersicht:

Testtyp Laufzeit WLAN | BT | LAN | Helligkeit | Prozessorlast
Minimallast 4 Stunden 30 Minuten aus | aus | nicht angeschlossen | minimal | nur System
Vollast 2 Stunden 12 Minuten aus | aus | verbunden | minimal | BatteryEater ’05
Vollast 1 Stunde 41 Minuten an | an | verbunden | maximal | BatteryEater ’05
Nutzlast (Office) 2 Stunden 30 Minuten aus | aus | nicht verbunden | mittlere | Office, PS, HSDPA-Surfen, Daten kopieren & anschauen
DVD schauen 1 Stunde 59 Minuten aus | aus | nicht verbunden | einen über minimal | DVD-Player
BlueRay schauen 1 Stunde 40 Minuten aus | aus | nicht verbunden | einen über minimal | BR-Player

Die Ladezeit des Akkus bewegt sich bei „vollständiger“ Entleerung zwischen 1 Stunde 35 Minuten und zwei Stunden, je nach Nutzung des Systems. Interessant ist, dass der Akku langsamer läd, wenn das Gerät abgeschaltet ist! Laut Angaben auf dem Netzteil sollte er aber nach nichtmal 1 Stunde und 4 Minuten geladen sein, wenn man lediglich die Zahlen betrachtet.

  • Abmessungen: 5,2cm x 21,3cm x 2,1cm (BxLxH)
  • Gewicht: 334g

Software von Fujitsu und die Hardwaretasten mit Sonderfunktionen (FN-Tasten)

Eigentlich kenne ich die vom Hersteller aufgebrachte Software (ich meine hier nicht DVD-Player oder dgl.) als welche, die einem hilft die Funktionen des Gerätes einfach und schnell zu beherrschen.

Bei dem PI3660 habe ich nach solch positiver Funktion vergebens gesucht!

Ich gehe einfach mal die einzelnen Tasten Stück für Stück durch.

  • FN + F1 – WirelessConnections (beinhaltet WLAN und BT)

Wer aufmerksam liest … eine Taste, beide Funktionen! Beim Betätigen dieser Taste geht ein Fenster auf, über welches man separat WLAN und BT aktivieren, bzw. deaktivieren kann. Nicht wirklich eine schlechte Idee, aber wie bei allen Tastenbelegungen beim PI3660 die Fenster die sich öffnen sind nicht aktiv. Man muss sie zusätzlich mit Alt+Tab aktivieren oder halt auf den Mauszeiger zurück greifen. Die nächste Taste FN+F2 gibt es übrigens nicht, hier wäre es sinnvoll gewesen WLAN auf FN+F1 zu legen und BT auf FN+F2.

  • FN + F3 – Stummschaltung
  • FN + F4 – leiser
  • FN + F5 – lauter
  • FN + F6 – Touchpad deaktivieren
  • FN + F7 – Webcam aktivieren / deaktivieren
  • FN + F8 – Displayhelligkeit verringern
  • FN + F9 – Displayhelligkeit erhöhen
  • FN + F10 – Monitorausgang umschalten
  • FN + F11 – Lüfterlosen Modus deaktivieren.

Ansich eine schöne Idee, leider wurde hier bei der Signalisierung mist gebaut! Beim aktivieren des lüfterlosen Modus wird ein Lüftersymbol angezeigt. Beim deaktivieren (Lüfter zugelassen) wird dieses Symbol in durchgestrichener Form angezeigt. Total verwirrend. Ausserdem springt auch im lüfterlosen Modus der Lüfter immer mal wieder an. What for also?

  • FN + F12 – Standby

Ansonsten sind via FN die FUnktionen „Druck“, „Roll“ und „Pause“ erreichbar. Gerade die Druck- und Pause-Taste via FN zu belegen finde ich persönlich ziemlich unsinnig.

Dann wären da noch die Tasten A1, A2, A3 und A4, welche über den „Launch Manager“ konfiguriert werden können. Sozusagen Schnellstart-Tasten. Auch hier werden die geöffneten Programme nicht im Vordergrund geöffnet, man muss sie immer gesondert aktivieren.

Kurzes, worauf noch eingegangen werden muss

Ich habe zwischendurch davon berichtet, dass ich via Drag’n’Drop in Playlisten von WinAmp und anderen Programmen nichts übertragen konnte. Anscheinend wurde dieses Problem aber mit Win7-Updates behoben. Mindestens bei WinAmp funktioniert es jetzt. Das andere Programm, welches ich verwendet habe, habe ich schon nicht mehr auf dem Notebook weshalb ich es nicht nochmalig testen konnte. Da ich auch keine Audio-Files mehr auf dem Gerät habe, kann ich es beim WMP leider auch nicht mehr testen, gehe aber davon aus, dass wenn es bei WinAmp funktioniert auch bei den anderen Programmen jetzt funktioniert!

Das Thema Touchpad habe ich ja auf dem aktuellen Stand in diesem Artikel bearbeitet. 😉

Fazit – Mein persönlicher Schlussstrich

In meinen Augen sind viele Grundvoraussetzungen, die das Gerät eigentlich benötigt, um einen Desktop-Rechner zu ersetzten bei weitem nicht gegeben. Es gibt nur wenige Punkte, die das Gerät ein Stück weit zu einem Desktop-Ersatz machen. Hier wäre u.a. das Display und die Tastatur incl. Ziffernblock zu erwähnen. Für manch einen, der das Gerät im Wohnzimmer betreiben würde, zählt bestimmt noch die Klavierlack-Optik und die Intarsien dazu.

Sehr positiv fällt auf, dass das Gerät über einen leistungsstarken Prozessor verfügt und auch mit 4 GByte an Ram gut ausgerüstet ist, welche auf bis zu 8 GByte aufgerüstet werden können. Die 500GByte-Festplatte sollte für normale Anwender bei weitem ausreichen. Auch die extrem leistungsfähige Grafikkarte fällt hier positiv auf.

Für das Arbeiten im heimischen Wohnzimmer spricht ebenfalls die Geräuscharmut des Notebooks. Auch die leichten Lüftergeräusche haben sich mit dem Betrieb über zwei Monate „alleine behoben“.

Für normale Tätigkeiten reicht auch das Display bei weitem, auch wenn man hier eindeutig Abstriche zu manch relativ günstig erhältlichem Display machen muss.

Sehr schön finde ich, dass ein VGA-Port UND ein HDMI-Port verbaut wurde. Leider war es mir nicht möglich zu testen, ob beide parallel verwendet werden können.

Allgemein scheint die Verarbeitung sehr viel besser geworden zu sein, wie noch vor ein paar Jahren. Auch wenn alles vllt. noch nicht so 100%ig sitzt, wie es schön wäre (Display), aber das ist nicht unbedingt ein Punkt, der in meinen Augen zu großen Abstrichen führt.

Bis auf diverse Schwächen (z.B.: Touchpad, Gehäuseausdehnungen, Funktionsleuchten, minimale Portanzahl) sehe ich das Gerät eher positiv. Wenn man nicht gerade so extrem wählerisch und verrückt ist wie meiner einer (siehe Artikel über meinen eigenen Computer), lohnt sich die Anschaffung für manch einen der da draussen einen halbmobilen Computer benötigt.

Dazu kauft man sich dann noch einen ordentlichen USB-Hub mit Eigenspannungsversorgung und so manch einer wird meiner Meinung nach sehr glücklich mit diesem Notebook werden.

Alles in allem ist dieses Notebook durchaus gut nutzbar und gerade durch die schnellen Komponenten macht das Arbeiten mit dem Gerät sehr viel Spaß!

Sehr schön ist übrigens auch, dass nach den zwei Monaten Testzeitraum kein Staub im Kühlkörper oder Lüfter aufzufinden war! Meiner Meinung nach ist dies sehr positiv, da ein Verdrecken des Gerätes und somit eine schlechtere Kühlung eher später zu erwarten ist.

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