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Das HTC One X im Überblick … meine Ergeb-/Erlebnisse

by on Mai.29, 2012, under HTC One X - trnd-Test

HTC OneX

Alle bisher von mir geschriebenen Artikel zum HTC One X sind hier mit eingeflochten.

Vorwort:

Als ich das HTC OneX ausgepackt hatte und neben meinem HTC Desire HD liegen hatte, war ich mir sehr unsicher. Es ist deutlich größer, dafür flacher und spürbar leichter. Dadurch, dass es größer ist, kommt einem das Gewicht noch geringer vor.

Das Kunststoffgehäuse ist auf Grund der Oberfläche ein wahrer Handschmeichler, dadurch liegt das OneX einfach gut und angenehm in der Hand. In der Geräteverpackung ist übrigens das übliche Zubehör enthalten, USB-Ladegerät, MicroUSB-Ladekabel, Kopfhörer, Werkzeug zum Auswurf des microSIM-Slots. Ansonsten die übliche Garantiekarte, Kurzbedienungsanleitung, etc.

Das Display ist wie üblich mit einer Schutzfolie versehen.

Zu den allgemeinen Daten lässt sich noch folgendes sagen (sie stehen auch auf der Verpackungsrückseite, hier nur ein Auszug):

1,5 GHz Quadcore-Prozessor, 1GB Ram, 32GB Speicher, wovon 25GB verfügbar sind. (Randbemerkung: Dieser ist nicht erweiterbar.) 4,7“ Touchscreen, 8Megapixel-Kamera mit 28mm Objektiv (Kleinbildrelation) bei Blende 1:2,0, Autofocus, LED-Blitz und 1080p HD Videoaufnahme.

 

Erste Beobachtungen:

Das Gerät sieht auf Grund des Designs so aus als wäre es leicht gebogen. Wenn man es aber auf das Display legt, kann man sehen, dass dies wirklich nur eine optische Täuschung ist, in Wirklichkeit ist die Displayfront komplett plan. Sehr angenehm ist allerdings, dass das Displayglas selber nicht 100% plan ist, zu den Kanten hin ist es nämlich abgerundet. Dies führt gemeinsam mit dem Gehäuse dazu, dass das ganze Gerät eher den Eindruck eines Handschmeichlers macht.

 

Erste Erfahrungen:

Zu allererst, habe ich das gute Stück erst mal geladen, hier gingen ca. 6 Stunden ins Land, ich bin mir nicht sicher, ob das Gerät nun ohne geladenen Akku ausgeliefert wurde. Mein nächster Schritt war es dann die microSIM einzulegen. Wie schon vom iPhone bekannt, öffnete ich die „Schublade“ mit dem beigelegten Werkzeug, legte die mSIM ein und schob sie in das Telefon.

Nun, das erste Aufleuchten des Displays, gleich wird eine sehr hohe Schärfe sichtbar, wie auch sehr starke Farben. Die Bedienung erfolgt zügig und ohne große Verzögerungen, ganz so wie man es sich vorstellt. Aber es ist Zeit mehr ins Detail zu gehen.

 

Das Display

Es hat eine Auflösung von 1280×720 Pixeln, auf die Größe von 4,7 Zoll (11,94 cm) in der Diagonale. Die Abmessungen des Displays sind 10,35cm x 5,8cm, was bei der Auflösung einer Pixeldichte von ca. 314px (also 314 ppi) entspricht. Ernsthaft ausgesprochen, das Display bewegt sich im Bereich von Druckauflösungen! Bei normaler Betrachtung sollte man also keineswegs einzelne Pixel erkennen können, was aber auch bedeutet, dass das Display für das menschliche Auge einfach scharf abbildet. Selbstverständlich nur, wenn auch das abgebildete Material sauber ist.

 

Das Display – im Licht

Eigentlich hatte ich gedacht … „oh oh … Hochglanz, das kann ja was werden“, aber letztenendes hat mich auch in diesem Bereich das HTC One X sehr positiv überrascht. Lange hatte ich überlegt, wie ich diese hervorragende Displayqualität – gerade auch wenn man draussen unterwegs ist – zeigen kann, dann ging es aber im Video besser als ich gedacht hätte. Seht aber selber …


(Displaytest HTC ONE X – MVI_2776.AVI)

 

Um bei der abbildenden Thematik zu bleiben …

Die Kamera (Foto/Video)

Für mich ist die Kamera natürlich ein sehr interessanter Punkt. Für mich als Fotografen ist die Kamera als Fotogerät zwar komplett uninteressant, weil wenn ich Bilder mache dann mit meiner richtigen Kamera und nicht mit dem Handy, doch immer wieder brauche ich eine Kamera für Schnappschüsse, um mich z.B. an Locations zu erinnern oder einfach um mal kurz und schnell etwas im Bild fest zu halten. Auch ist es immer mal wieder notwendig einfach ein Plakat oder gar eine DinA4-Seite abzufotografieren, sozusagen einzuscannen, weil ich den Inhalt später lesen möchte oder muss. Früher habe ich auch immer die Bushaltestellen-Tafeln, wann welcher Bus kommt abfotografiert, dies habe ich schnell gelassen, weil nie die Qualität gereicht hat um wirklich etwas zu erkennen und letztenendes in Zeiten von Handys, die dauerhaft online sind, brauche ich dies auch nicht mehr, aber zum ausprobieren ist es eine Ideale Gegebenheit.

Zurück zum Thema, ENDLICH … endlich hat HTC mal eine Kamera verbaut, die man auch wirklich als Kamera bezeichnen kann. Die Bildqualität lässt die Kamera des OneX als Kamera durch gehen und auch die Videofunktion ist äusserst überraschend. Ich wusste nach den ersten Bildern und Videosequenzen nicht mehr was ich sagen soll, ich war so positiv überrascht, dass ich sprachlos war. Dies gilt übrigens auch für den Fall einer Videoaufzeichnung und dem parallelen machen von Fotos.

Für normale Schnappschüsse ist die Kamera als sehr gut, der Fokus kann via Touchscreen gesetzt werden und die Ergebnisse sind überzeugend. Leider neigt die Kamera aber auch bei bestem Wetter zu rauschen, das könnte meiner Meinung nach besser gehen.

 

Ein interessanter Punkt, welcher meiner Meinung nach auch Softwarebedingt ist, die Videokamera scheint während der Aufnahme einen permanenten Weißabgleich durchzuführen, der Effekt ist deutlich sichtbar, hier mal bei einem Ausflug zur Dresdner Frauenkirche,

(VIDEO0002.mp4)
auch wirkt die Videoaufzeichnung als stark übersättigt, klar kann man ggf. in den Einstellungen ändern, dennoch empfinde ich es als Werkseinstellung als zu übertrieben. Sehr gut ist dies in dem Video zu sehen, wo ich oben auf der Frauenkirche bin und die Umgebung filme.

(VIDEO0004.mp4)
Auch bei Nacht macht die Videokamera super Bilder, ebenfalls hier die AltStadt-Skyline von Dresden …

(VIDEO0008.mp4)
… nicht auf das Gebrabbel hören. J

Ein zweites Video ist dann in der Nacht vor der Frauenkirche entstanden, das auf dem Display zu sehende Rauschen habe ich hinterher nicht mehr in dieser Deutlichkeit sehen können, viel störender empfinde ich die durch das Schutzglas und Reflexionen entstehende Lichtpunkte, die durch das Bild wandern.

(VIDEO0009.mp4)
Bei dem einen oder anderen Video hat man bemerkt, dass ich etwas dazu gesagt habe, was mich zu der Aufnahmequalität für den Ton bringt. Sicherlich ist dies auch für Videos interessant und auch hier lässt sich sagen, wenn es windstill ist … absolut top und von hoher Qualität! Sehr schön ist dies bei einem nächstlichen Video zu hören …

(VIDEO0010.mp4)

 

Akkulaufzeit

Ich bin kein Freund von Unibodys, bei denen z.B. der Akku oder gar der Speicher nicht vergrößert/gewechselt werden kann. Auch hier bleibe ich auf diesem Standpunkt, aber meiner Meinung nach hat der Unibody hier einen positiven Effekt, da der Akku deutlich besser an das Gerät angepasst werden konnte, dem entsprechend eine effizientere Größe hat und für eine längere Laufzeit des Gerätes sorgt. Hierzu muss ich aber etwas weiter ausholen. Ich habe das Gerät als Zweitgerät genutzt, es hat sozusagen mein Arbeitstelefon ersetzt, auf dem ich vorrangig Gespräche von Kunden annehme. Unterschied zu sonst: Ich habe eine Datenflatrate gebucht und es ergänzend zu meinem privaten Telefon (HTC Desire HD) genutzt. Nein halt, bis auf Telefonate habe ich es hauptsächlich genutzt und mein privates links liegen gelassen, das dürfte es wohl eher treffen. Ich kategorisiere meinen Nutzen mal in drei (Test-)Bereiche:

  • Heavy User (Spielen, Filmen, Fotografieren, Facebooken, Twittern, etc. – Dauerbetrieb, WLAN, dauerhaftes Video-Livestreaming)
  • Normal User (Das eine oder andere Telefonat, hier und da eine Mail, die eine oder andere Nachricht via WhatsApp oder SMS, WLAN eingeschaltet, wenn eines mit Zugriff in Reichweite, vllt. mal GoogleMaps, dauerhafte Daten eingeschaltet)
  • Phone User (Kein Datentransfer, nur Telefonbereitschaft, heimisches WLAN [wenn benötigt]).

 

Fangen wir beim „Phone User“ an:

Der Akku hält in dieser Zusammensetzung locker zwei Tage, eher sogar drei Tage. In 24 Stunden ist der Akku auf 69% runter gegangen. Nach weiteren 24 Stunden war er auf 36%.

Weiter geht es mit dem „Normal User“:

Der Akku hält hier (eigentlich logisch) nicht ganz so lange, nach einem Tag (morgens um 9 vom Netz genommen, bis 2 Uhr in der Nacht) war der Akku auf 40% runter, bedeutet also in diesem Nutzerfall, das Handy muss jede Nacht (wie eigentlich jedes SmartPhone) an das Netzteil.

Und zum Schluss der „Heavy User“:

Wie nicht anders zu erwarten, hier muss am Tag selber das Telefon zwischendurch schon ans Netz. Bei dieser Verwendung habe ich als Rekordzeit nur 3 Stunden gebraucht, bis der Akku auf 15% runter war. Gerade mobile Daten schlucken Akku ohne Ende, dies war bisher der Fall und hat sich auch nicht geändert. Letztenendes Akkuschlucker No1 ist und bleibt das Display. Meist liegt im Vergleich zu anderen Verbrauchern am Telefon das Display bei über 50%, in diesem Fall sogar bei über 80%.

 

Klingelsignal:

Normalerweise nutze ich ein Sony Ericsson X10mini als Arbeitstelefon und bei diesem habe ich immer wieder das Problem, ich höre es nicht, wenn es klingelt. Hier hat HTC echt gut angesetzt, ich habe bisher keinen Anruf verpasst, weil ich das Telefon nicht gehört habe.

 

Prozessor:

WOW!

Warum sind alle so von dem 1,5GHz QuadCore begeistert?

Wer schon mal auf einem 1GHz SingleCore die Facebook-App geladen und dort dann die Neuigkeiten-Seite geladen hat, der wird einen deutlichen Unterschied erkennen. Der eine oder Andere wird jetzt sagen „ha, das OneX hat ja eine schnellere Datenverbindung“ … und da kann ich nur sagen „hab ich bedacht“ und das Ganze mit einem 802.11b-Adapter getestet, was einen maximalen Datentransfer von 11 MBit/s zulässt an einer 32 MBit/s-Leitung. Der Aufbau diverser Apps funktioniert deutlich schneller und Animationen sind auch im Vergleich (auch hier habe ich das Desire HD zum testen benutzt) sichtbar flüssiger.

 

Speicher:

Hier liegt meiner Meinung nach ein wenig das Manko, kommen wir als erstes zum FlashSpeicher. Okay, verbaut sind im OneX 32 GByte, wovon (warum auch immer) nur 25 GByte zur Verfügung stehen. In meinem Desire HD habe ich mittlerweile eine 64 GByte microSD und kann über diese auch zu 100% verfügen. Ob ein microSD-Slot der wie der microSIM-Slot geartet ist jetzt so viel an der Gehäusestabilität verändert hätte, das wage ich zu bezweifeln – mich persönlich stört diese Entwicklung sehr stark, sicher ist es für den Hersteller einfacher einfach den Speicher zu integrieren, aber dem Nutzer werden hier Möglichkeiten genommen, z.B. wenn das Gerät kaputt geht weiterhin an seine Daten zu kommen. Auch der Arbeitsspeicher des Gerätes ist meiner Meinung nach ein wenig klein, 1GByte ist im Vergleich zu vielen Geräten nicht wenig, aber überall wird bei den neuen Aushängegeräten schon zu 2GByte gegriffen, weil es einfach sinnvoll ist. Schade, dass HTC hier nicht mal in die Vollen gegriffen hat und erst durch das „Vor machen“ anderer Hersteller auf diese Idee kommt.

 

GPS:

Einige fragen hier jetzt bestimmt: „Was bewegt ihn dazu darüber etwas zu schreiben?“

Nun, auch hier greife ich mal wieder auf das Desire HD zurück. Es gibt Tage, da dauert es ewig ein GPS-Signal zu bekommen, meist läuft das Ganze bei mir so ab:

 

Ich stecke meinen DHD in die KFZ-Halterung, schließe das KFZ-Netzteil an und der DHD startet dann automatisch GPS und die Navi-Software. Manchmal habe ich sehr rasch ein GPS-Signal (10 Sekunden), manchmal aber auch erst nach einiger Wartezeit (60 Sekunden). Dann gibt es aber auch Tage, da will es gar nicht klappen, auf die gehe ich hier aber mal nicht ein.

 

Beim OneX ist in dem Bereich anscheinend noch etwas getan worden. Meist schalte ich GPS ein, starte die Navi-Software (meist GoogleMaps, aber auch meine auf dem DHD installierte Navi-Software) und schwupps, es ist ein GPS-Signal da. Dies hat auch funktioniert, wenn ich in Position A GPS abgeschaltet habe und in Position B wieder eingeschaltet habe … Abstand zwischen A und B knapp 300km!

 

Software

Android … nun, was dem Apple ein Apple-Fanboy, könnte man mich wohl fast als Android-Fanboy bezeichnen. Warum? Mit Grundwissen und restriktivem Umgang kann man seine Daten kontrollieren und somit auch wer sie in die Hände bekommt. Klar, man muss sein Hirn einschalten und muss immer auf der Hut sein, aber es ist machbar. Aber zurück zum Thema … HTC Sense4 … hier hat HTC gute Arbeit geleistet, es „flutscht“ sauber und ohne Probleme. Die Bedienung macht einfach nur Spaß. Negativ fällt mir auf, dass man das Gerät nicht im Querformat nutzen kann, spätestens in der KFZ-Halterung wird es nervig, nicht nur die Sense-Oberfläche ist so nicht nutzbar, sondern auch die Wahlansicht funktioniert nur im Hochformat. Hier sollte HTC mal nachbessern, zwischendurch ging es bei älteren Sense-Versionen nämlich.

Ein Punkt den ich trnd/HTC gegenüber angesprochen habe, der leider noch unbeantwortet geblieben ist, der Lockscreen. Bei der älteren Sense-Version auf meinem DHD kann ich nämlich die Schnellauswahl-Icons meinen Wünschen nach anpassen, beim OneX ist dies anscheinend nicht möglich. Eigentlich sehr schade, ist dies doch etwas sehr angenehmes im Alltag. Fest verankert sind „Telefon“ / „Mail“ / „Kamera“ / „Nachricht“ … auf meinem DHD nutze ich aber lieber „Telefon“ / „WhatsApp“ / „Kalender“ / „Kamera“ … gemeinsam mit FaceLock oder besser FaceUnLock wird das Ganze nämlich sehr gut nutzbar. Ich habe immer eine Gerätesperre eingerichtet und wenn man einfach über die Frontkamera das Gerät „unlockt“ braucht man wirklich nur noch die App vom Lockscreen aus starten, kurz in die Kamera schauen und das Gerät und die App kann genutzt werden.

 

Ein großes Manko liegt meiner Meinung nach im Bereich des Reboot des Telefons. Ich meine jetzt allerdings nicht das was einem als erstes durch den Kopf schießt, wenn jemand von Reboot spricht, ich meine die Funktion die man nutzt, wenn das Gerät (warum auch immer) im Betrieb fest hängt und zurückgesetzt werden muss. In WindowsMobile-Zeiten haben die Geräte einen Reset-Button gehabt oder man hat einfach den Akku raus genommen. Mein DHD hat schon keinen Resetknopf mehr, wenn es hart auf hart kommt, würde ich den Akku raus nehmen, brauchen tut man es aber weniger. Umso ärgerlicher ist die Lösung beim OneX, denn diese greift auch wenn man sie gar nicht braucht oder nutzen möchte. So ist es mir mehrfach geschehen, ich habe das Telefon in der Hosentasche, hole es raus und … es ist aus.

Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich eine längere Zeit (gerne beim hin setzen) auf den Power-/Standby-Knopf komme (für ca. 6 Sekunden) wird das Gerät runter und wieder hoch gefahren. Mein Asus-Tablet (Asus Transformer TF101) hat diese Funktion auch, wird aber durch die Power-/Standby-Taste und der Vol+-Taste ausgelöst. Wenn dies Softwareverankert ist (was ich annehme) sollte HTC hier eine Veränderung vornehmen, gerade wenn das Gerät geschäftlich genutzt wird, kann es nicht sein dass es sich auf diesem Wege selber abschaltet oder einfach nur im Pin-Bildschirm hängen bleibt, weil man natürlich die Pin der SIM neu eingeben muss. Auch dies habe ich trnd/HTC mal mitgeteilt, bis heute habe ich aber leider noch keine Antwort. Vllt. kommt da aber was? Ich hoffe es!

 

Bedienung / Bedienelemente:

Hier fällt es einfacher das Ganze im Vergleich mit dem Desire HD zu sehen, deshalb …

 

Was für Tasten hat das OneX?
a) Hardwaretasten: Lautstärke +/- und Power/Standby
b) Soft-Tasten: Zurück, Home, Letzte Apps

 

Was für Tasten hat das DHD?
a) Hardwaretasten: Lautstärke +/- und Power/Standby
b) Soft-Tasten: Home, Menü, Zurück, Suche

 

Hier tue ich mich persönlich ein wenig schwer. Die am DHD verfügbare Menütaste wird beim OneX meist als breiter Streifen im Display neben den Soft-Tasten eingeblendet, nimmt somit einen relativ großen Displaybereich ein und ist dann je nach App auch noch doppelt vorhanden oder sogar ohne Funktion (Beispiel: Opera Mobile). Hier hätte es eine weitere Soft-Taste für das Menü meiner Meinung nach deutlich besser getan. Ausserdem haben die Positionen der Hardware-Tasten gewechelt, bei meinem DHD ist die Power-Taste bei Draufsicht auf das Gerät links oben und am linken Rand ist die Lautstärke-Wippe. Beim OneX ist es genau umgekehrt, die Power-Taste ist rechts oben und am rechten Rand ist die Lautstärke-Wippe. Bei meinem alten Windows-Mobile-Phone es war ein HTC Touch HD, war die Powertaste ebenfalls rechts oben, die Lautstärkewippe aber links. Hier wäre endlich mal ein gleichbleibendes Konzept wünschenswert, man holt sich ein neues Gerät und jedes Mal sind die Hardware-Bedienelemente irgendwo anders. Auf Dauer ist das echt nervig!

 

Aber zurück zum Thema … die Hardware-Tasten haben einen eindeutigen und angenehmen Druckpunkt, auch die Soft-Tasten reagieren eigentlich zuverlässig. Eigentlich hatte ich nichts anderes erwartet, ist es beim DHD doch nicht wirklich anders.

 

 

Fazit:

Ich möchte „mein“ OneX behalten!

Trotz der Größe – tatsächlich ist es, wenn ich es nur mit einer Hand nutze, für mich ein klein wenig zu groß – ist es ein super Telefon und man kann sich mit der Größe auch arangieren. Behalten würde ich es u.a. wegen dem extrem gut auflösenden Display, es macht einfach – gerade auch durch den kraftvollen Prozessor – einfach Spaß damit zu arbeiten. In der gesamten Zeit konnte ich mich (bis auf das kleine Abschalt-Problem) auf das Gerät verlassen, aus der Tasche gezogen, Unlock und los geht es.

 

Vieles hätte ich vllt. noch zum HTC One X schreiben können, wer meine Testberichte (z.B. den des Fujitsu 18“-Notebooks) kennt, der weiss dass ich kritisch bin. Wäre mir noch etwas aufgefallen, was ich bemängeln würde, dann hätte ich es geschrieben, alles was ich noch hätte schreiben können wäre dem entsprechend eher positiv.

 

Einen Bug (meiner Meinung nach) habe ich in Zusammenhang mit einer Benachrichtigungssoftware auch gefunden, auch dies ist via trnd an HTC gemeldet, auch hier habe ich leider bisher kein Feedback.


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